Was wäre ein Weihnachtsfest ohne die richtigen Geschenke? Diese Frage steht im Mittelpunkt des diesjährigen Weihnachtsprogrammes des Schulchores der Gößnitzer Regelschüler. Zwei Nachbarinnen lassen sich im gleichen Kaufhaus die Geschenke für ihre Kinder einpacken. Und es kommt wie es kommen muss. Natürlich stehen die Mütter am Weihnachtsabend mit dem falschen Geschenk vor ihren Kindern. Um das Programm einzustudieren, weilte der Schulchor vom 23. – 25.10.2019 im Schullandheim in Seelingstädt. Kulinarisch bestens versorgt, wurde an den drei Tagen viel geprobt. Außerdem konnte man mit Frau Küchler, die den Chor seit Jahren auch sängerisch unterstützt, vor und nach den Proben Strohsterne basteln, häkeln oder Scoubidou-Bänder flechten. Zwei Spazier-gänge bei sonnigem Wetter komplettierten den anstrengenden Probenablauf. Nun freuen wir uns schon auf unsere Auftritte in diesem Jahr. Zu sehen und zu hören sind wir auf den Weihnachtsmärkten in Gößnitz und Ponitz, wozu wir alle Leser recht herzlich einladen.

K. Zagorny

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Am 24.9.2019 ging die Klasse 9b bei sonnigem Wetter auf Exkursion nach Schleenhain. Mit der Deutschen Bahn fuhren wir zunächst bis nach Neukieritzsch. Dort wurden wir von einem Gästebetreuer in einem Bus der MIBRAG schon erwartet. Nach einer kurzen Begrüßung besuchten wir eine Aussichtsplattform, von der aus man den gesamten Tagebau und das Kraftwerk Lippendorf sehen konnte. An verschiedenen Schautafeln wurden uns der Aufbau des Tagesbaus mit seinen verschiedenen Schichten und der Abbau der Braunkohle erklärt. Ein großes Problem für dieses Unternehmen ist der Ausstieg aus der Braunkohle 2038. Danach fuhren wir in den Tagebau hinein und konnten einen Bagger ganz aus der Nähe sehen. Am Förderband entlang ging es dann weiter zum Zwischenlager für die Braunkohle. Dort konnten wir ein Stück Braunkohle anfassen. Auf dem Rückweg zum Bahnhof fuhren wir am Kraftwerk Lippendorf vorbei, in dem täglich 34 000t Braunkohle verstromt werden. Im Rahmen des Geografie- und Chemieunterrichts mussten alle einen Fragebogen bearbeiten.

K. Zagorny

Am 6.9.2019 fuhren wir die Klasse 10a, mit den Lehrern Frau Kölbel-Schulze und Herr Heiber, zur Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers in Buchenwald. Nach einer einstündigen Fahrt kamen wir also bei der Gedenkstätte an. Wir meldeten uns noch kurz an, und unser Guide führte uns zum Ausgangspunkt der Exkursion, der Seminarraum. Nach einer kurzen Einführung verteilte er die verschiedensten Bilder, von dem damaligen Konzentrationslager und anderen Dingen die damit in Verbindung stehen. Jetzt war unsere Meinung gefragt. Sind diese Bilder typisch oder untypisch, und was kann man auf ihnen sehen? Jeder nahm sich also ein Bild und erzählte seine Meinung. Dann gingen wir in einen Kinosaal und schauten noch einen Film über die ganze Sache. Fragen wie, was ist passiert und wie ist man da überhaupt hinein gekommen, wurden geklärt. Danach legten wir eine Pause ein und machten dann einen Rundgang über das Gelände. Wir sahen das Strafgefängnis, wo die Gefangenen dazu gezwungen waren, die ganze Zeit zu stehen, sonst gab es weitere Strafen. Dann gingen wir in einer der vielen Wachtürme und unser Guide erzählte uns einiges über verschiedenfarbige Winkel, die man als Gefangener bekam. Darunter auch pinke Winkel die Homosexuelle bekamen und schwarze Winkel für Asoziale, damals waren Jeans asozial und es mussten Stoffhosen getragen werden. Dann gab es wieder eine große Mittagspause und danach gingen wir zu unserem letzten Programmpunkt des Tages, eine Besichtigung im Krematorium. Vor dem Raum der Öfen, sah man viele Gedenktafeln, für Menschen die hier verbrannt wurden. Als man in den Raum der Öfen hereinkam, spürte man ein noch bedrückenderes Gefühl, als so schon. Als letztes zeigte man uns noch die "Genickschussanlage". Hier wird der Gefangene zu einem vorgetäuschten Arztbesuch geschickt. Während sich dieser dann an ein Körpermessgerät stellt, wird er durch einen Schlitz darin, erschossen. Nach so einem Tag gehen einem natürlich viele Gedanken durch den Kopf. Es war ein wirklich informativer Tag. Dies haben wir, vorallem unserem Guide zuverdanken!

Niclas Schindler, 10a 

   

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