Am 24.9.2019 ging die Klasse 9b bei sonnigem Wetter auf Exkursion nach Schleenhain. Mit der Deutschen Bahn fuhren wir zunächst bis nach Neukieritzsch. Dort wurden wir von einem Gästebetreuer in einem Bus der MIBRAG schon erwartet. Nach einer kurzen Begrüßung besuchten wir eine Aussichtsplattform, von der aus man den gesamten Tagebau und das Kraftwerk Lippendorf sehen konnte. An verschiedenen Schautafeln wurden uns der Aufbau des Tagesbaus mit seinen verschiedenen Schichten und der Abbau der Braunkohle erklärt. Ein großes Problem für dieses Unternehmen ist der Ausstieg aus der Braunkohle 2038. Danach fuhren wir in den Tagebau hinein und konnten einen Bagger ganz aus der Nähe sehen. Am Förderband entlang ging es dann weiter zum Zwischenlager für die Braunkohle. Dort konnten wir ein Stück Braunkohle anfassen. Auf dem Rückweg zum Bahnhof fuhren wir am Kraftwerk Lippendorf vorbei, in dem täglich 34 000t Braunkohle verstromt werden. Im Rahmen des Geografie- und Chemieunterrichts mussten alle einen Fragebogen bearbeiten.

K. Zagorny

Am 6.9.2019 fuhren wir die Klasse 10a, mit den Lehrern Frau Kölbel-Schulze und Herr Heiber, zur Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers in Buchenwald. Nach einer einstündigen Fahrt kamen wir also bei der Gedenkstätte an. Wir meldeten uns noch kurz an, und unser Guide führte uns zum Ausgangspunkt der Exkursion, der Seminarraum. Nach einer kurzen Einführung verteilte er die verschiedensten Bilder, von dem damaligen Konzentrationslager und anderen Dingen die damit in Verbindung stehen. Jetzt war unsere Meinung gefragt. Sind diese Bilder typisch oder untypisch, und was kann man auf ihnen sehen? Jeder nahm sich also ein Bild und erzählte seine Meinung. Dann gingen wir in einen Kinosaal und schauten noch einen Film über die ganze Sache. Fragen wie, was ist passiert und wie ist man da überhaupt hinein gekommen, wurden geklärt. Danach legten wir eine Pause ein und machten dann einen Rundgang über das Gelände. Wir sahen das Strafgefängnis, wo die Gefangenen dazu gezwungen waren, die ganze Zeit zu stehen, sonst gab es weitere Strafen. Dann gingen wir in einer der vielen Wachtürme und unser Guide erzählte uns einiges über verschiedenfarbige Winkel, die man als Gefangener bekam. Darunter auch pinke Winkel die Homosexuelle bekamen und schwarze Winkel für Asoziale, damals waren Jeans asozial und es mussten Stoffhosen getragen werden. Dann gab es wieder eine große Mittagspause und danach gingen wir zu unserem letzten Programmpunkt des Tages, eine Besichtigung im Krematorium. Vor dem Raum der Öfen, sah man viele Gedenktafeln, für Menschen die hier verbrannt wurden. Als man in den Raum der Öfen hereinkam, spürte man ein noch bedrückenderes Gefühl, als so schon. Als letztes zeigte man uns noch die "Genickschussanlage". Hier wird der Gefangene zu einem vorgetäuschten Arztbesuch geschickt. Während sich dieser dann an ein Körpermessgerät stellt, wird er durch einen Schlitz darin, erschossen. Nach so einem Tag gehen einem natürlich viele Gedanken durch den Kopf. Es war ein wirklich informativer Tag. Dies haben wir, vorallem unserem Guide zuverdanken!

Niclas Schindler, 10a 

Wandertage und sportliche Aktivitäten der letzten Schulwoche der Klassen 5 und 6

Am 2.7.19 fuhren die 5. Klassen mit dem Zug von Gößnitz nach Gera und liefen vom Bahnhof zum Tierpark. Hier verbrachten wir schöne Stunden beim Beobachten der Tiere und konnte sie aus nächster Nähe betrachten. Bei der Fütterung der Löwen und Leoparden mit toten Kaninchen wurde es so manchem Schüler mulmig und einige konnten es nicht so richtig ertragen. Vor allem das Knacken der Knochen wurde zum unheimlichen Geräusch. Am Ende fuhren wir mit der Tierparkeisenbahn zurück zum Ausgang und liefen voller Eindrücke zum Bahnhof zurück, um wieder nach Gößnitz zu fahren.

Am 3.7.19 führten die Klassen 5 und 6 das diesjährige Sport - und Schwimmfest durch. Nach kurzer Einweisung im Klassenzimmer ging es zunächst in die Turnhalle zu kleinen Spielen.

Als erstes Spiel wurde Ball übers Netz gespielt, danach Zweifelderball – es starteten jeweils Klasse 5a gegen Klasse 5b und Klasse 6a gegen 6b. Es war für viele ein aufregender Kampf um Punkte und Würfe. Man konnte auch sehen, dass einige Schüler immer noch nicht verlieren können.

Nach der Frühstückspause ging es in das Gößnitzer Freibad. Hier starteten alle Schüler beim 50m Brustschwimmen und Streckentauchen. Anschließend stellten die Klassen Mannschaften für Wasserball. Allerdings nahmen nur jeweils drei Mädchen der Klassen 5a und 5b teil. Sie spielten mit viel Einsatz gegeneinander. Bei den 6. Klassen spielten ausschließlich die Jungen und kämpften um den Sieg. Zum Schluss konnten noch Sprünge von 3m und 5m gezeigt werden.

Hier ging es um den lustigsten Sprung. Einige zeigten sich hier sehr mutig und kreativ.

Am 4.7.19 fuhren die 5. Klassen von Gößnitz nach Altenburg ins Labyrinthehaus. Nach einer Schrecksekunde betreffs der Fahrkarten konnten wir mit dem Bus nach Altenburg fahren. Der Schienenersatzverkehr funktionierte zwar, aber dicht gedrängt erreichten wir den Bahnhof von Altenburg. Der Weg zum Labyrinthehaus war kurz und angenehm. Dort angekommen bildeten wir kleine Gruppen, die sich gestaffelt in den verworrenen, engen und dunklen Gängen mit Gruseleffekt durchfinden mussten. Hier zeigte sich, dass so mancher doch ein bisschen Angst hatte. Draußen befand sich ein sehr schöner Spielplatz, den die Schüler, dich sich schon durchs Labyrinth gefunden hatten, nutzen konnten. Mit dem Schienenersatzverkehr ging es zurück und diesmal hatten wir einen eigenen Bus. Da hatten wir großes Glück und jeder hatte einen Sitzplatz.

So ging eine erlebnisreiche Woche zu Ende, die einen guten Abschluss des Schuljahres bildete.

P. Labisch

Am 1.Juli 2019 stand für uns, die Klassen 9a und 9b, der letzte Wandertag des Schuljahres an. Dazu ging es in den Kletterwald Gera. Am frühen Morgen um 8 Uhr trafen sich alle am Bahnhof, um gemeinsam mit unseren Klassenlehrern Frau Kölbel-Schulze und Herrn Heiber nach Gera zu fahren. Nach einer guten Dreiviertelstunde Fahrtzeit kamen wir dann am Bahnhof Gera Süd an. Nun hatten wir noch einen 10-minütigen Fußmarsch zum Kletterwald vor uns. Dort angekommen mussten wir noch eine Stunde warten bis wir an der Reihe waren. Diese Zeit nutzten wir noch für ein kleines Picknick zur Stärkung. Für Schüler, die Höhenangst oder einfach keine Lust zum Klettern hatten , ging es an diesem Tag in den Tierpark Gera. Im Kletterwald gab es dann eine kurze Einweisung, wie man sich an den Seilen richtig sichern musste. Wir wollten ja auch alle wieder gesund mit nach hause nehmen. Dann ging es endlich los. In 5 Parcouren mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und zahllosen Elementen konnten die Schüler nun nach Herzenslust klettern und den ein oder anderen Nervenkitzel erleben. Gegen 12:30 Uhr mussten dann alle fertig sein, damit wir pünktlich mit dem Zug wieder zurückfahren konten. Sicherlich ein toller letzter Wandertag für das Schuljahr 2018/19.

Niclas Schindler, 9a

   

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