Berlin tags und nachts

Unsere Abschlussfahrt war das erhoffte Highlight. Ein vollgestopftes Programm, viel Zeit für uns, gute Stimmung rund um die Uhr und eine Party nach der Rückkehr, über die jetzt nicht geredet wird

Gut, dass der Gößnitzer Bahnhof jetzt endlich behindertenfreundlich ist, manche Koffer waren doch ganz schön schwer. Aber zweimal umsteigen ging schon noch. Unsere Unterkunft direkt an der East Side Gallery ist empfehlenswert für so eine Reise, aber die Zimmer waren ziemlich klein. Frühstück und Abendbrot dafür reichlich und alles sauber (ordentlich natürlich nach 4 Tagen nicht mehr).

Erster Abend: Starkregen, Gewitter, ein Fußmarsch ins Zentrum und ein spektakulärer Blick vom Fernsehturm eben wegen dieser Gewitterstimmung über Berlin. Die war zum Glück am nächsten Morgen weg, denn da war eine Radtour geplant. Überraschend, dass zwei von uns gar nicht Fahrrad fahren können. Unser Guide zeigte uns 3 Stunden lang geschichtsträchtige Orte der Stadt, er wusste so viel, dass es uns fast „erschlagen“ hat.

Am Nachmittag für ging für viele Jungs ein Wunsch in Erfüllung: Eine 90-Minuten-Runde durch das Olympiastadion. Und das 4 Tage vor dem Pokalfinale RB Leipzig Bayern München, so dass sie Vorbereitungen dafür schon sichtbar waren. Und ein außerordentlich „cooler“ Guide dafür. Die anderen haben sich im Naturkundemuseum das Dinoskelett und in den Körperwelten die Menschenmuskeln in Ruhe anschauen können. Dagegen war die abendliche Bootstour auf der Spree nur seichte Unterhaltung.

Der Mittwoch begann auch wieder mit Wasser – das Sealife Center mit dem Aquadom war erstes Ziel. Und viele hätten dann auf das Mittags- und Nachmittagsprogramm im Bundestag gern verzichten können. Durch langes Warten, die Kontrollen und wenig spannende Vorträge hat es sich unendlich angefühlt. Da half auch der Kuppelbesuch nicht mehr… Aber dafür gab es ja dann den Abend! Für die einen Hard Rock im Café, für die anderen ein Kino der ganz besonderen  Art, 14 Säle, verstellbare Ledersessel und 3 Stunden „Avengers“ (bis 0.10 Uhr!) Gut, dass das Frühstück erst für 8.45 Uhr gebucht war.  

Auch im Dungeon am nächsten Tag hatten wir Ausfälle. Nicht nur, dass 2 von uns ziemlich krank waren, sondern es gab auch welche, die sich den Grusel nicht antun wollten. Für alle gab es dann aber noch einmal Realität in der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen. Wenn Zeitzeugen dort anfangen zu erzählen, wird es emotional. Obwohl unserer extrem schnell sprach, wurde ebenso schnell klar, dass solche Zeiten sich nicht wiederholen dürfen. Und dann noch ein Kontrast: Disco im Matrix. Auch hier wieder kleine Probleme für einige: 45 Minuten auf dem Klo, die falschen Schuhe, der fehlende Alkohol, die Dauer. Aber „much fun“ fürs Tanzvolk. 900!

Große Trauer natürlich, dass die Woche so schnell vergangen ist, aber es gab ja noch ein Event am Freitagabend (s.o.)

Noch kurz zu den Lehrern: die sind sehr dankbar, dass die Schülerinnen und Schüler (fast) keinen zusätzlichen Stress bereitet haben, dass alles wie lange vorgeplant aufgegangen ist und dass sie das Wochenende zur Erholung hatten.

J. Göbel

                  

   

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